LENSER DNA Day: Vom Reklamationsmodus zu Markenstolz

MarkenPraxis Blog, Identität für Organisationen

Müllermilch

Ein Bruchteil der Kunden macht einen Großteil der Arbeit. Und oft bekommen die Leute in der Produktion nur mit, was mal wieder schiefgelaufen ist. Selbst bei fast 100 % Liefertreue bleibt immer irgendwas hängen.

Aber wie soll Stolz auf die eigene Marke entstehen, wenn ständig das Gefühl dominiert: „Es ist nie gut genug“? Die Lösung:

Markenidentität als Anker

Ein gemeinsames Verständnis dafür, was das Unternehmen im Kern ausmacht. Das, was alle verbindet und was das Unternehmen stark macht. Keine Selbstbeweihräucherung, – keine Selbstbeweihräucherung, sondern eine ehrliche und substanzstarke Standortbestimmung auf Basis eines Selbst- und Fremdbildes:

✅ Was schätzen unsere Kollegen?
✅ Was schätzen unsere besten Kunden und Partner?

Mit unserem Kunden LENSER haben wir genau das getan: Die Unternehmens-DNA herausgearbeitet – und gemeinsam auf den Punkt gebracht.
Gestern haben wir die LENSER DNA zum ersten Mal allen Mitarbeitern vorgestellt. Und zwar nicht in einer PowerPoint-Schlacht, sondern wir haben die Markenidentität spielerisch erlebbar gemacht. 🎯

𝗗𝗶𝗲 𝗭𝗶𝗲𝗹𝗲?
1️⃣ Erst intern alle abholen, dann extern kommunizieren.
2️⃣ Mitarbeiter involvieren, nicht nur informieren.
3️⃣ Die DNA im Alltag spürbar machen – nicht nur als Text auf der Website.

Wenn der Kundenservice das nächste Mal mit einem Problem in die Produktion kommt, soll niemand mehr das Gefühl haben, dass nichts richtig läuft. Sondern verstehen: Was wir hier tun, ist wertvoll. ❗

 

Niemand kann Mitarbeitern die DNA der Organisation
authentischer vermitteln als ein Mitarbeiter.

Fabian Gärtner

Wie eine verbindende DNA über Kontinente hinweg entsteht: 3 Erfolgsgeheimnisse

Aus der Mitte heraus

In unseren Projekten entwickeln wir die DNA einer Organisation prinzipiell mit einem interdisziplinären Projektteam. Darin sind Personen aus unterschiedlichen Hierarchiestufen vertreten. Denn damit sich die Menschen mit der DNA identifizieren können, muss sie von Mitarbeitern aus der Mitte der Organisation mitentwickelt werden.

Entscheidend bei internationalen Organisationen ist, die Menschen allen Erdteilen zu integrieren. Z. B. in Form von ID Foren. Im Laufe des Entwicklungsprozesses bei hep haben wir zwei ID Foren realisiert. Dort haben wir die DNA ausgewählten Mitarbeitern aus allen Niederlassungen vorgestellt und gezielt Feedback eingeholt. So haben wir sichergestellt, dass die DNA weltweit funktioniert und bereit für den Rollout ist.

 

Von Kollege zu Kollege

Marken werden durch Menschen gemacht und lassen sich am wirksamsten persönlich vermitteln. Um die entwickelte DNA weltweit glaubwürdig an die Kolleginnen und Kollegen zu vermitteln, muss sie aus den eigenen Reihen vorgestellt werden. Und zwar am besten nicht in einem Online-Meeting oder mit einem Video.

Für hep haben wir dazu einen DNA Day organisiert und durchgeführt: Ein interkontinentales Event, bei dem wir – mit je einem Berater und mehreren Projektmitgliedern – am selben Tag in den USA, in Japan und in Deutschland bei hep vor Ort waren. Nach der Devise „Show, don’t tell“ haben wir die DNA für alle Mitarbeiter nicht präsentiert, sondern enthüllt. Spielerisch und an mehreren Stationen konnten die Mitarbeiter die DNA herausfinden und erleben. Die Stationen wurden von hep-internen Projektmitgliedern betreut. Denn niemand kann den Kollegen die DNA glaubwürdiger vermitteln. So schaffen wir Erlebnisse, die bleiben.

Die Welt ist nicht genug

DNA Entwicklung und globaler DNA Day haben den Stein ins Rollen gebracht. Doch DNA-Entwicklung ist ein Marathon und kein Sprint. Denn nun gilt es, die DNA im Alltag zu verankern. Gerade bei internationalen Organisationen gibt es unzählige Kontaktpunkte und Prozesse. Alle müssen angepasst und im Sinne der DNA optimiert werden – von der Homepage bis zum Onboarding.

Damit die Verankerung gelingt, empfehlen wir, die DNA zuerst in der Führungskultur zu etablieren. Denn als Vorbilder müssen Führungskräfte die DNA vor-leben.

Zusätzlich empfehlen wir, ausgewählte Mitarbeiter zu DNA-Botschaftern auszubilden. So können diese Multiplikatoren bei der Verankerung im Unternehmen tatkräftig unterstützen und als Ansprechpartner zum Thema DNA fungieren.

Der Nutzen einer DNA-Entwickung in Organisationen

Die Investition in die Entwicklung einer gemeinsamen Unternehmens-DNA, zahlt sich auf vielfältige Weise aus. Eine gemeinsame DNA fördert die Identifikation der Mitarbeiter mit der Organisation. Sie schafft außerdem die Grundlage für effektive Zusammenarbeit und Kommunikation, auch über kulturelle Grenzen hinweg. Dies ist besonders in global präsenten Unternehmen entscheidend, um eine harmonisierte und vereinte Marke zu schaffen und zu leben.

Unsere Angebote
für Organisationen

Mehr Klarheit, Identifikation und Wachstum mit der Spall Methode >>

Unsere Angebote
für Personen

Wofür stehen Sie unverwechselbar in einem einzigen Satz? >>

Eintauchen in 
unsere Vorträge

Klartext trifft Weitblick >>

MarkenPraxis Blog

Genuss Bayern: Wie aus 290 Spezialitäten eine Marke wird

Genuss Bayern: Wie aus 290 Spezialitäten eine Marke wird

Die Wertschätzung für Spezialitäten aus Bayern erhöhen – mit dieser Aufgabe hat uns 2021 das Bayerische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus beauftragt. 2025 ist aus über 20 Initiativen eine starke Marke geworden: Genuss Bayern.

Ihr Weg zur Identitätsentwicklung
beginnt hier

Consent Management Platform von Real Cookie Banner