Eine Möglichkeit für Kinder, sich selbst zu überraschen: Der Leistungsgedanke der Peak Performer Stiftung
Magdalena Neuner war eine Ausnahmesportlerin. Aber ihr Erfolg kam nicht von ungefähr. Neben ihrem Talent hatte sie auch den unbedingten Willen, im Profisport zu bestehen. Heute bezeichnet sich die Schirmherrin der Peak Performer Stiftung als eher strenge Mutter, die ihren Kindern nicht alle Probleme abnimmt. Im WELT-Interview haben sie und Christopher Spall gemeinsam erzählt, was sie Kindern und Jugendlichen mit ihrem Engagement in der Peak Performer Stiftung vermitteln wollen.
Die Mitglieder der Peak Performer Stiftung sehen den Willen, etwas zu Leisten, als Grundvoraussetzung für eine selbstbestimmte Zukunft und den Wohlstand unserer Gesellschaft an. Als problematisch beurteilen sie, dass hierzulande der Lesitungsgedanke häufig negativ aufgefasst werde.
Wir müssen gesellschaftlich zu
einem gesunden Leistungsgedanken zurückkommen.
Leisten, das klingt immer nach „Ich muss“ und Druck. Wir helfen den Kindern, Entscheidungen zu treffen, mit denen sie sich selbst überraschen, und spüren, was sie eigentlich können.
3 Ideen für die Arbeit mit Kindern
Die Peak Performer Stiftung veranstaltet Kids Camps mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Sport, Handwerk, …), um die Grundsätze für Spitzenleistung an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Charakteristisch für die begehrten Kids Camps sind drei wesentliche Ideen:
Idee # 1: Gib ihnen echte Vorbilder
Idee # 2: Zeige den Kids, das Leisten Spaß macht
Idee # 3: Mach es spielerisch und vermeide Frontalunterricht
Die Erfolge und die Resonanz auf die ersten drei Kids Camps geben den Spitzenleistern aus Sport und Wirtschaft Recht. Insbesondere das Kids Camp mit dem Fokus auf Handwerk und Technik trifft den Geist der Zeit. Kinder sollten das machen, was sie aus eigenem Antrieb wirklich selbst wollen. Herauszufinden, wo die Talente der Kinder liegen, und diese Talente zu fördern, ist dabei entscheidend.
Ich möchte vermitteln, dass es das Wichtigste im Leben ist, dass man wirklich das macht, was man machen will.
Wenn man das macht, was man gerne macht, dann macht man es auch gut.
Dann stimmt die Leistung.
Konstruktive Fehlerkultur: Aus Negativem entsteht etwas Positives
Aber Talent ist nicht alles. Die Peak Performer wissen es aus eigener Erfahrung: Phasen mit Rückschlägen erlebt man immer wieder. Dann ist es wichtig, dass man gelernt hat, sich durchzubeißen und über die eigenen Grenzen gehen. Hierbei hilft es, Fehler nicht als persönliches Scheitern zu begreifen. Sondern als Chance, daraus zu lernen. Auch das wird den Kundern und Jugendlichen in den Kids Camps vermittelt.
Wir sollten schauen:
Woran lag es? Wie kann ich es beim nächsten Mal besser machen?
Ich habe sehr früh gelernt, dass es wichtig ist,
auch mal schlechte Phasen zu durchleben, um wirklich zu wachsen
und besser zu werden.
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